Das Pilgern hat etwas mit den Heiligen zu tun. Als das Christentum im 4. Jahrhundert Staatsreligion geworden war,kamen auch viele Heiden unbekehrt in die Kirche, weil sie als "Christen" hofften, dass sie beim nun chrjistlichen Staat einen Posten bekommen würden. Sie brachten ihre heidnischen Sitten mit in die Kirche. Und dazu gehörte die Verehrung oder gar Anbetung von besonderen Menschen, Helden und Halbgöttern. Aus denen wurden in der christlichen Kirche die so genannten Heiligen. Dort, wo sie begraben wurden, oder wo von ihnen Knochen oder andere Teile aufbewahrt wurden, entstanden Wallfahrtsorte. Obwohl es die Bibel verbietet, beten viele Leute zu diesen "Reliquien" (heilige Reste) um Hilfe und Fürsprache bei Gott, oder um sich ihre Sünden vergeben zu lassen.
An Deinen genannten Wallfahrtsorten (es gibt noch mehr) werden solche "heiligen Reste" aufbewahrt. Aber: Auch wenn die katholische Kirche es befürwortet - Heiligenverehrung und Wallfahrten ist Götzendienst und von Gott nicht erlaubt.
